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Die Fachbereiche


Fachbereich IV - Tasteninstrumente -

Fachbereich 4 Das Klavier - es ist und bleibt weltweit eines der gefragtesten Musikinstrumente. Weil es ziemlich alles kann, was man zum Musizieren braucht ­ es kann melodisch, harmonisch und mehrstimmig spielen, in tiefen und hohen Lagen, im fast gesamten Tonumfang, der in der Musik gebraucht wird.

Es ist das Soloinstrument schlechthin, aber auch ein überall einsatzfähiges Begleitinstrument sowie wunderbar geeignet fürs gemeinsame Musizieren in der Kammermusik. Seine exakte Rhythmik - streng genommen ist es auch ein Perkussion-Instrument - hat es auch zum Rückgrat des Jazz werde lassen. Denn auch das gehört zum Klavier: Die Fähigkeit, jeden Musikstil darzustellen, von alter Klassik bis zum Rock und den letzten Hits in der Popular-Musik. Und, zur Freude des Musikliebhabers: Das Klavier verfügt über einen gewaltigen Noten-Vorrat, aus allen Epochen und in allen alten und neuen Stilrichtungen.

Fachbereich 4
Es kann auch Mädchen für alles sein: Die Arbeit der Komponisten, Dirigenten, Arrangeure, Musikwissenschaftler, Alleinunterhalter, Musiklehrer und vielen anderen mit Musik Arbeitenden ist ohne Klavier bzw. ohne einem vergleichbaren Tasteninstrument schwer vorstellbar. Wer Klavier spielen kann, kommt problemlos mit dem Keyboard (das von allen Instrumenten der Popular-Musik wohl am nächsten steht) oder dem Cembalo (der Urahn des Klaviers, gut geeignet besonders für alte Musik) zurecht. Nach einigen Jahren Klavierunterricht kann auch das Spiel an der Kirchenorgel erlernt werden.

Optimal ist der Einstieg im Alter von 6-7 Jahren. Empfehlenswert ist zumindest für den Anfang der Partnerunterricht (Zweiergruppe, üblicherweise 45 Minuten in der Woche); doch auch der 30-minütige Einzelunterricht führt zum Ziel. Nicht selten ist die Anfänger-Gruppe Mutter und Kind oder Vater und Kind.

Fachbereich 4 Einige Hinweise:
Der wohl wichtigste Punkt: Der Schüler muss täglich üben, aber wirklich täglich, auch wenn er zumindest am Anfang nicht so genau weiß, was er üben soll und was Üben überhaupt ist. Mit der Zeit kann ein Pensum von 30 Minuten täglich (für am Musikstudium Interessierte erheblich mehr) angepeilt werden.
Wer diesen Rate befolgt, profitiert auch von den immer wieder von Gehirnforschern unter Beweis gestellten Erkenntnis, dass Klavierspieler (allgemein Instrumentalspieler) nach einigen Jahren einen höheren Intelligenzquotienten und eine höhere soziale Kompetenz aufweisen als ihre nichtspielenden Alterskollegen. Das heißt: Ein Übe-Instrument muss zu Hause zur Verfügung stehen. Am besten ein Klavier, neu oder gebraucht, gemietet oder gekauft. Für den Anfang tut´s auch ein Digitalpiano (mit schweren, gewichteten Tasten). Keyboards sind Anwendungsinstrumente, die jedem Klavierspieler zugänglich sind, als Übe-Instrument sind sie wegen der leicht federnden Tasten ungeeignet. Gebrauchte Klaviere sollten nur nach Überprüfung durch einen Techniker oder eine Technikerin gekauft werden, von dem/der Sie auch gute Ratschläge zur optimalen Wartung des Instruments erhalten werden (Standort, Stimmung u.a.m.). Zum richtigen Umgang mit dem Instrument gehören noch ein höhenverstellbarer Stuhl und ein Fußbänkchen, damit die Beine kleinerer Kinder nicht baumeln. Bleiben Sie immer im Kontakt mit der Lehrkraft; so manche Durchhänger und Durstphasen können so besser überbrückt werden. Und immer ans üben denken: Üben führt zu Fortschritt, Fortschritt führt zu Erfolg, und Erfolg ist, was wir alle ­ auch unsere Schüler ­ wollen.

Das Akkordeon ­ hat eigentlich außer der Anordnung der schwarzen und weißen Tasten für die linke Hand recht wenig gemeinsam mit einem Klavier. Von der Tonerzeugung her ­ ein Luftstrom bringt seine Metalllamellen zum Erklingen ­ ist es eher neben die Kirchenorgel anzusiedeln. Es ist ein verhältnismäßig kleines Instrument mit viel Klang und reichlich harmonischen Möglichkeiten, gut geeignet auch zum Musizieren im Akkordeon-Ensemble.

Das Einstiegsalter liegt in etwa bei 6-7 Jahren ­ oder auch später ­ das Kind muss das erheblich kleinere Anfänger-Akkordeon gut tragen und bedienen können.
Der Förderverein
setzt sich für eine leistungesfähige Musikschule ein, will die Schüler durch Preise anspornen, fördert die Kommuni-
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70 Jahre Musikschule Solingen

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